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Artikelnummer: 101778
Bezeichnung: Israel. Panzer M1 Super Sherman 1:35
Hersteller: Tamiya
Herstellernummer: 300035322
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Israel. Panzer M1 Super Sherman 1:35

Die Israeli Defense Forces (IDF) wurden 12 Tage nach der Unabhängigkeitserklärung von Israel gegründet. Zu dieser Zeit gehörten fast ausschließlich Infanteriewaffen zu deren Bestand. Ihre ersten Panzer wie zum Beispiel der französische Hotchkiss H-39s, der amerikanische M4 Sherman und der britische Cromwell wurden während des Arabisch-Israelischen Krieges im Jahr 1948 beschafft und der Sherman wurde aus dieser Auswahl zu dem ersten schweren Kampfpanzer der IDF gewählt. Der Sherman bot eine gute Kombination aus Bewaffnung, Panzerung, Mobilität und mechanischer Verlässlichkeit und da während des zweiten Weltkrieges 50 000 Exemplare produziert wurden, waren zu Nachkriegszeiten viele Restfahrzeuge erhältlich. Die IDF erstand bis zum Ende des Jahres 1953 um die 200 Shermans aller Varianten, der Großteil davon war mit einer originalen 75 mm Kanone oder einer 105 mm Haubitze ausgestattet.
Entwicklung des M1 Super Sherman
Neben seinen zahlreichen Vorzügen, war die eine große Schwäche des Sherman seine Bewaffnung. Die meisten von der IDF beschafften Shermans waren mit einer 75mm Kanone bewaffnet die schon gegenüber den deutschen Panzern im 2. Weltkrieg nicht ausreichend war. Außerdem konnte die Kanone auch gegen den T-34-85 nichts ausrichten, der zu dieser Zeit von den meisten arabischen Armeen benutzt wurde. Zum Glück für Israel brachte eine internationale Politikentwicklung eine Lösung. Ein Machtwechsel in Ägypten führte zu einer verstärkten West-Feindlichkeit in den arabischen Ländern und als Ergebnis dessen bauten Großbritannien und Frankreich ihre Beziehung zu Israel weiter aus. Besonders Frankreich erklärte sich bereit einige seiner Shermans an Israel zu verkaufen. Diese waren mit einer 76 mm M1A1/A2 Kanone ausgestattet, die 82 mm dicke Panzerungen mit Standardmunition und 116mm dicke Panzerungen in einem Offset von 30° mit Hochgeschwindigkeits-Panzermunition (HVAP) aus einer Entfernung von 1400m durchdringen konnten, ausreichend um die Frontpanzerung des T-34-85 zu zerstören. Ungefähr 250 Stück dieses Panzers wurden ab Sommer 1956 nach Israel gesendet und um sie von den mit 75mm bewaffneten Shermans zu unterschieden wurden sie wegen ihrer Bewaffnung als M1 Super Shermans bezeichnet. Der Großteil gehörte zu der M4A1 Variante aber einige M4A3 waren auch enthalten und die Die M1 Super Shermans wurden zuerst während der Suez-Krise eingesetzt, die am 29. Oktober 1956 ausbrach. Die Strategie der IDF verlangte zu dieser Zeit nach der Aufteilung der Panzer in kleine Einheiten um direkt die Infanterie zu unterstützen, wobei die 7. bewaffnete Brigade und ihre M1 als Reservekraft für die Erzielung eines Durchbruches gedacht war. Das Südkommando der IDF wandte sich gegen diese Idee und benutze stattdessen die Brigade um vor der Infanterie vorzustoßen, wobei sie ägyptische Verteidigungen schnell umgehen konnten und somit nahmen die Israelischen Streitkräfte die Sinai Halbinsel in nur 8 Tagen ein. Während dieses Einsatzes stellte sich der Continental Benzinmotor des M1 als schwer zu reparieren heraus und außerdem neigten die Panzer dazu zu brennen wenn sie getroffen wurden. Doch nachdem die M1 weit unten auf der Prioritätsliste für den Umbau auf Dieselmotoren standen, wurden die meisten so verwendet wie sie waren, sogar bis in die 1970er. Nach dem M1 entwickelte die IDF die Shermans sogar noch weiter wodurch der M50 mit einer CN 75-50 75mm Kanone entstand, und auch der M51 der eine CN 105 F1 105 mm Kanone besaß.

M1 Super Sherman Lackierungsanleitung
M1 Super Shermans wurden ab dem Jahr 1956 eingesetzt und waren komplett in dunkelolive lackiert, was eine stark bräunliche Schattierung hatte ( sehr genau wiedergegeben durch die Tamiya Farbe TS-5). Fotos des Panzers aus dieser Zeit zeigen verschiedene Stadien der Farbabnutzung durch die extreme Wüstenumgebung. Ab den 1960ern wurde als Basisfarbe eine Sandfarbe verwendet, dann ein Grauton. Für die Bemalung der Innenausstattung und der Einzelteile orientieren Sie sich bitte an der Bauanleitung. Das ▪ Zeichen zeigt die Nummern für die Tamiya Farben.

Technische Details:
Bewaffnung: 76 mm M1 Kanone x1, 12,7 mm M2 Maschinengewehr x1,
7,62mm M1919A4 Maschinengewehr x2
Panzerung des Fahrgestells: 64 mm (vorne oben), 108-51 mm (vorne unten), 38 mm (seitlich, hinten),
19 mm (Oben), 25-13 mm (Boden)
Turmpanzerung: 89 mm (Waffenblende), 64 mm (Vorne/Seite/Hinten), 25 mm (Oben)
Daten von einem M4A1 des zweiten Weltkrieges mit einer 76 mm Kanone.

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  • Israel. Panzer M1 Super Sherman 1:35

    Die Israeli Defense Forces (IDF) wurden 12 Tage nach der Unabhängigkeitserklärung von Israel gegründet. Zu dieser Zeit gehörten fast ausschließlich Infanteriewaffen zu deren Bestand. Ihre ersten Panzer wie zum Beispiel der französische Hotchkiss H-39s, der amerikanische M4 Sherman und der britische Cromwell wurden während des Arabisch-Israelischen Krieges im Jahr 1948 beschafft und der Sherman wurde aus dieser Auswahl zu dem ersten schweren Kampfpanzer der IDF gewählt. Der Sherman bot eine gute Kombination aus Bewaffnung, Panzerung, Mobilität und mechanischer Verlässlichkeit und da während des zweiten Weltkrieges 50 000 Exemplare produziert wurden, waren zu Nachkriegszeiten viele Restfahrzeuge erhältlich. Die IDF erstand bis zum Ende des Jahres 1953 um die 200 Shermans aller Varianten, der Großteil davon war mit einer originalen 75 mm Kanone oder einer 105 mm Haubitze ausgestattet.
    Entwicklung des M1 Super Sherman
    Neben seinen zahlreichen Vorzügen, war die eine große Schwäche des Sherman seine Bewaffnung. Die meisten von der IDF beschafften Shermans waren mit einer 75mm Kanone bewaffnet die schon gegenüber den deutschen Panzern im 2. Weltkrieg nicht ausreichend war. Außerdem konnte die Kanone auch gegen den T-34-85 nichts ausrichten, der zu dieser Zeit von den meisten arabischen Armeen benutzt wurde. Zum Glück für Israel brachte eine internationale Politikentwicklung eine Lösung. Ein Machtwechsel in Ägypten führte zu einer verstärkten West-Feindlichkeit in den arabischen Ländern und als Ergebnis dessen bauten Großbritannien und Frankreich ihre Beziehung zu Israel weiter aus. Besonders Frankreich erklärte sich bereit einige seiner Shermans an Israel zu verkaufen. Diese waren mit einer 76 mm M1A1/A2 Kanone ausgestattet, die 82 mm dicke Panzerungen mit Standardmunition und 116mm dicke Panzerungen in einem Offset von 30° mit Hochgeschwindigkeits-Panzermunition (HVAP) aus einer Entfernung von 1400m durchdringen konnten, ausreichend um die Frontpanzerung des T-34-85 zu zerstören. Ungefähr 250 Stück dieses Panzers wurden ab Sommer 1956 nach Israel gesendet und um sie von den mit 75mm bewaffneten Shermans zu unterschieden wurden sie wegen ihrer Bewaffnung als M1 Super Shermans bezeichnet. Der Großteil gehörte zu der M4A1 Variante aber einige M4A3 waren auch enthalten und die Die M1 Super Shermans wurden zuerst während der Suez-Krise eingesetzt, die am 29. Oktober 1956 ausbrach. Die Strategie der IDF verlangte zu dieser Zeit nach der Aufteilung der Panzer in kleine Einheiten um direkt die Infanterie zu unterstützen, wobei die 7. bewaffnete Brigade und ihre M1 als Reservekraft für die Erzielung eines Durchbruches gedacht war. Das Südkommando der IDF wandte sich gegen diese Idee und benutze stattdessen die Brigade um vor der Infanterie vorzustoßen, wobei sie ägyptische Verteidigungen schnell umgehen konnten und somit nahmen die Israelischen Streitkräfte die Sinai Halbinsel in nur 8 Tagen ein. Während dieses Einsatzes stellte sich der Continental Benzinmotor des M1 als schwer zu reparieren heraus und außerdem neigten die Panzer dazu zu brennen wenn sie getroffen wurden. Doch nachdem die M1 weit unten auf der Prioritätsliste für den Umbau auf Dieselmotoren standen, wurden die meisten so verwendet wie sie waren, sogar bis in die 1970er. Nach dem M1 entwickelte die IDF die Shermans sogar noch weiter wodurch der M50 mit einer CN 75-50 75mm Kanone entstand, und auch der M51 der eine CN 105 F1 105 mm Kanone besaß.

    M1 Super Sherman Lackierungsanleitung
    M1 Super Shermans wurden ab dem Jahr 1956 eingesetzt und waren komplett in dunkelolive lackiert, was eine stark bräunliche Schattierung hatte ( sehr genau wiedergegeben durch die Tamiya Farbe TS-5). Fotos des Panzers aus dieser Zeit zeigen verschiedene Stadien der Farbabnutzung durch die extreme Wüstenumgebung. Ab den 1960ern wurde als Basisfarbe eine Sandfarbe verwendet, dann ein Grauton. Für die Bemalung der Innenausstattung und der Einzelteile orientieren Sie sich bitte an der Bauanleitung. Das ▪ Zeichen zeigt die Nummern für die Tamiya Farben.

    Technische Details:
    Bewaffnung: 76 mm M1 Kanone x1, 12,7 mm M2 Maschinengewehr x1,
    7,62mm M1919A4 Maschinengewehr x2
    Panzerung des Fahrgestells: 64 mm (vorne oben), 108-51 mm (vorne unten), 38 mm (seitlich, hinten),
    19 mm (Oben), 25-13 mm (Boden)
    Turmpanzerung: 89 mm (Waffenblende), 64 mm (Vorne/Seite/Hinten), 25 mm (Oben)
    Daten von einem M4A1 des zweiten Weltkrieges mit einer 76 mm Kanone.

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